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Freiwillige Spende

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Nicht zu glauben…

Manchmal trifft einen als Küchenchef regelrecht der Schlag. Besonders wenn man wie ich stets auf Ordnung und Sauberkeit bedacht ist. Aber unverhofft kommt ja bekanntermaßen oft. Und eines der größten Probleme waren nicht selten die täglichen Lieferanten. Angefangen bei der Bestellannahme, über das kommissionieren der Produkte und Lebensmittel, bis hin zum Fuhrpark der sich für die pünktliche und fachgerechte Auslieferung der selbigen verantwortlich zeichnete.

Ich hatte schon anstatt der bestellten 10Kg Weizenmehl, sage und schreibe 100Kg in meinem Trockenlager in 1Kg Paketen aufgetürmt, und wurde schelmisch zu Dienstbeginn an diesem Tag vom Hausherrn mit den Worten begrüßt „was hast du denn mit dem ganzen Mehl vor?“. Danke lieber Lieferant! So startet es sich doch gleich viel leichter in den neuen Arbeitstag. Es war ein Zahlendreher.

Nicht zu glauben

„Ordentliche Warenanlieferung“

Naja, das kann ja mal vorkommen. Vorkommen kann es auch, das anstatt ein sorgfältig gepackter Rolli wie erwartet, einem ein wahrer „Misthaufen“ in die Küche gestellt wird…ja ja, die Fahrer haben es auch nicht leicht, mit all den Kurven und dem vielen bergauf und bergab. „Wer war das?“ schallte es einmal durch die ganze Küche… Ein Kollege hatte dem Gardemanger einen schweren Kübel nicht auf, sondern in sein frisch produziertes Balsamico-Essig-Dressing gestellt. Nebst einer Riesensauerei im Kühlhaus hatte dies noch ganz üble Laune des Gardemangers zur Folge. Manchmal ließ es einen schon an gesundem Menschenverstand zweifel was man das alles zu sehen bekam. Der Sorgfaltspflicht im Umgang mit Material und Maschinen unterliegen eigentlich alle Mitarbeiter in Küche und Service. Aber manch einer vertrat die unausgesprochene Meinung, das er es ja nicht bezahlen müsse.

Nicht zu glauben

„Stapelverarbeitung…“

Und so kam es denn schon mal vor, das Geräte plötzlich nicht mehr funktionierten oder der Gläserbestand sich um einen nicht unerheblichen Teil dezimierte. Und natürlich war das wieder niemand. Und Niemand hatte heute frei. Langweilig wurde es uns nie. Und auch die Lehrlinge hielten einen stets auf Trab und verlangten uns nicht selten unsere ganze Aufmerksamkeit ab. Besonders was die Sauberkeit am Arbeitsplatz anbelangte. Einer meiner Abwäscher kreierte eines Tages die auf den Punkt gebrachte Weisheit „langsam lernen, schnell vergessen“. Aber dafür waren sie alle recht brav. Einer wurde sogar auf seinem beruflichen Lebensweg stellvertretender Küchenchef in einem der renommiertesten Häuser Salzburgs, der Blauen Gans mitten auf der Getreidegasse. Ein nicht zu verachtender Erfolg wie ich finde. Damals war man noch stolz, wenn man bei einem bestimmten Küchenchef arbeiten und lernen durfte. Und stolz machte einen der Erfolg der Lehrlinge, denn sie waren die Zukunft.

Nicht zu glauben

Ein ordentlich aufgeräumter Arbeitsplatz…

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