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Es ist Mittwoch, ein wunderschöner Frühsommertag, nur vereinzelt passieren PKW’s die sonst viel befahrene Ortsausfahrt in Richtung Deutschland. Unser Nachbarland liegt nur 10 Fahrminuten von hier entfernt und doch erscheint es einem in Zeiten wie diesen unerreichbar. Ich befinde mich derzeit so wie viele meiner Kollegen, Freunde, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Dienstgeber in Quarantäne.

Ich habe Zeit, viel Zeit. Und ich beginne über die Geschehnisse der vergangenen Tage zu reflektieren. Von Anfang letzter Woche in der ich noch in Brot und Arbeit stand, und doch in leiser Vorahnung den Satz aussprach „ich gebe der Sache noch eine Woche, dann gehen hier die Lichter aus“, bis hin zu zeitnahen, persönlichen Geschehnissen.

Hier, das war zu diesem Zeitpunkt am Arlberg in Vorarlberg. Und irgendwie fühle ich mich in die 80iger Jahre zurück versetzt. In eine Zeit, in der eine unsichtbare Gefahr ganz Europa in Atem hielt, verursacht durch eine nukleare Katastrophe irgendwo in Russland. Damals bewahrten mich meine Eltern vor grösserem Schaden. Heute jedoch bin ich gezwungen für diesen Schutz in Eigenverantwortung zu sorgen, für mich, und für andere.

Ich war am Arlberg, arbeiten, in Zürs, in meiner langjährigen Dienststelle als die Meldungen sich immer mehr verdichteten. Der Virus ist da, so hieß es. Als Folge dieser Meldung schlossen wir in Eigenverantwortung umgehend unser à la Carte Restaurant, in der Hoffnung durch diese Maßnahme den Publikumsverkehr wirksam eindämmen zu können. Und dann überstürzten sich die Meldungen beinahe im Stundentakt bis hin zur Quarantäne ganzer Ortschaften und Täler. In Italien schossen die Infektionserkrankungen und Todeszahlen in immer höhere Dimensionen.

In Folge dieser dramatischen Entwicklung stand dann die Entscheidung meines Dienstherren fest: Wir schliessen! Eine Entscheidung, die chronologisch gesehen, noch weit vor jeglicher behördlicher Anordnung getroffen wurde. Und dann am vergangenen Donnerstag, es war schon nach 23.00 Uhr sendete mir ein guter Freund per WhatsApp die amtliche Bestätigung, das die Saison vorbei war. Das Land Vorarlberg schloss sich der Vorgehensweise Tirols an und beendete mit Wirkung zum Sonntag die Wintersaison im gesamten Ländle.

Offizielles Schreiben der Landesregierung Vorarlberg

Meine leise Vorahnung von Anfang der Woche wurde nun schwarz auf weiß von offizieller Seite her bestätigt. Aber damit nicht genug. Es ging zudem noch das Gerücht umher, das in der Folge dieser Maßnahme, der gesamte Arlberg unter Quarantäne gestellt werden soll.

Fortsetzung folgt…

One comment on “Chroniken: Tagebuch einer Quarantäne, Teil 1

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