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Wenn die Tage kürzer werden….

„Tirol ist ein grober Bauernkittel, mit vielen Falten, aber er wärmet trefflich gut“
Kaiser Maximillian I

Landwirtschaft heißt Arbeit, Landwirtschaft heißt immer Arbeit. Kein Tag ohne Ruhe, ohne emsiges Treiben, und ohne das nicht etwas für den Hof getan wird, außer Sonntags, da ist Kirchgang, denn gottesfürchtig ist man hier, im tirolerischen Außerfern und angrenzendem Ostallgäu. Und dort war ich heute unterwegs. fb7e5-20170908_152139702_iosEs ist Heuzeit. Die Zeit, in der noch der letzte Sonnenstrahl eines jeden Tages des Spätsommers genutzt wird, um Futter anzusammeln für den langen, kalten Winter. Futter gibt es hier in Hülle und Fülle. Saftige Blumen- und Kräuterwiesen für die Kühe, dem original Allgäuer Braunvieh beispielsweise. b76e7-20170908_153247009_iosDiese Kuhrassen ist eine der ältesten überhaupt, beinahe ausgestorben. Von einem Bestand von ca. 42000 Tieren 1982, gab es 1987 nur noch rund 2000 Tiere. Geschätzt und begehrt ist es noch heute. 150 Euro ist den Biokunden ein 10-Kilo-Paket Kalbfleisch vom Allgäuer Original Braunvieh wert. Kaufen können sie es direkt ab Hof. Kühe, Schafe und Ziegen, die neben ihrer hervorragenden Fleischqualität, mit ihrer wert- und gehaltvollen Milch den Rohstoff für schmackhaften, gereiften Käse liefern. Und davon gibt es hier reichlich. Vom Zillertal über dem Ausserfern, der Bregenzer Wälder Käsestraße bis hinunter zum Bodensee ins angrenzende württembergische und bayrische Allgäu. Vorbei am altem Zollhaus, dem kleinem Grenzverkehr aus längst vergangenen Zeiten, noch lange vor Europa und Flüchtlingswelle, zwischen dem tirolerischem Vils und dem Allgäuer Pfronten findet man sie derzeit zahlreich am Wegesrand stehen, auf ihrem alljährlichem Weg im angehenden Herbst von den Almen und Alpen hinunter in niedere, wärmere Gefilde. Regionalität wird wieder großgeschrieben, die Rückverfolgung zum Ursprung der Produkte lockt alljährlich Heerscharen von Touristen in unsere Regionen, nicht nur der Sehenswürdigkeiten wegen, der gut ausgebauten Wander- und Mountainbikewege, der frischen, sauberen Luft, sondern weil Fleisch hier noch nach Fleisch schmeckt, weil gutes aus Garten und Feld auf den Wochenmärkten angeboten, weil man selber sehen kann wo es produziert wird. Weil hier noch Ursprung gepflegt wird. Hofläden und kleine, dörfliche Käsereien mit Direktverkauf gibt es hier zuhauf. Eigeninitiative der Unternehmer. Warum an einen Großabnehmer zu Billigstpreisen verkaufen, wo das sorgfältig produzierte Lebensmittel in der Masse verschwindet und untergeht, wenn man es direkt mit allen Vorzügen anbieten kann. Und die Qualität gibt ihnen allemal Recht! Es gilt Nischen zu finden, Nischen, die abheben von der breiten Masse, dem alltäglichem Konsum in  Discounter und überdimensionierten Supermärkten mit prall gefüllten Regalen in denen kein Platz für Individualität erscheint. Manchmal, mit etwas Glück, finden sich sogar wahre Schätze, unter einer Buche, in der Erde versteckt, mitten im malerischen Reutte. Schwarze Trüffel: gefunden von einem dieser Individualisten, einem Bäcker und Handwerker, dem Qualität über alles geht und den ich in zahlreichen Gesprächen lieb gewonnen habe. Über ihn werde ich hier an anderer Stelle noch ausführlich berichten. Aber was man mit keinem Geld der Wert jemals bezahlt könnte, ist die atemberaubende Schönheit dieser Landschaft. Ursprünglich, und doch erscheint alles sorgsam geordnet an genau dem Platz zu sein, an dem es hingehört. Bilder, die man nie vergisst, mit reichlich Zeit zum Aufatmen und schöpfen neuer Energie und Kraft.Mit herrlichem Blick vom Allgäuer Weißensee ins tirolerische Außerfern, imposant und gelassen zugleich, neigt sich dieser wunderbare Spätsommertag dem Ende zu.Mit herrlichem Blick vom Allgäuer Weißensee ins tirolerische Außerfern, imposant und gelassen zugleich, neigt sich dieser wunderbare Spätsommertag dem Ende zu.
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