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Es wird heuer nicht viele geben….und ich habe gebacken für euch

Er kam im April diesen Jahres, der Frost, der den heimischen Zwetschken, besonders um die Stanzer Region herum stark zugesetzt hat. Und deswegen wird es heuer nicht viele heimische geben. Ich habe noch welche bekommen, und mache mir daraus einen wunderbar duftenden Zwetschkenkuchen, auf Gateaux-Baisis, mit einem Hauch von venezuelischem Rum. Die Gateaux-Masse ist die einfachste der Welt, weil man die Rezeptur nicht vergessen kann: 3,3,3, und das war es schon. Drei Teile Zucker, 3 Eier, 3 Teile Mehl. Und im Rezept sieht das dann wie folgt aus:

 

300g Staubzucker
300g weiche Butter
3        Vollei
300g Mehl

 

Eier, Butter und Staubzucker schaumig rühren, eine Prise Vanillezucker dazu und 4 cl Rum.

300g gesiebtes Mehl von Hand unterheben, nicht mit der Maschine! Sonst wird der Kuchen beim backen speckig. Nach dem Zugeben von Mehl sollte der Teig diese Konsistent haben. Den gleichmäßig ausgestrichenen Teig mit den halbierten, entkernten Zwetschken, Schnittfläche nach oben, eng belegen. Für dieses eingefette und gezuckerte Blech habe ich ca. 800g frische Zwetschken gebraucht. Reichlich Staubzucker über die Zwetschkenhälfen sieben. Der feine Zucker macht sie unwiderstehlich süß und karamellisiert zugleich. Der feine Zucker macht sie unwiderstehlich süß und karamellisiert zugleich. Bei 200C Grad für ca. 35 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Arbeitsaufwand inklusive backen ungefähr 50 Minuten. Und wenn alles geklappt hat, sieht er fertig gebacken so aus, frisch aus dem Ofen:

Guten Appetit!

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